Wie man der Frühjahrsmüdigkeit vorbeugt

Geschrieben von Stefanie am 26. Februar 2010

Nach der Lehre der 5 Elemente aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) – mit der wir uns ja seit einiger Zeit befassen, beginnt der Frühling bereits am 14. Februar. Mit diesem Datum tritt das Jahr in das Element Holz ein. Holz hat – wie man sich ja auch bildlich vorstellen kann – eine nach oben strebende Energieform.

Im Winter – also in der dem Holz vorausgehenden Metallzeit – ernährt man sich ja eher wärmend, etwas deftiger. Dadurch sammeln sich im Körper “Schlacken” an, Stoffe also die den Körper etwas behindern und die wieder ausgeschieden werden müssen.

Speziell dem aufsteigenden Holzelement kommen diese “Schlacken” aber ziemlich in die Quere. Es kann nicht ungehindert aufsteigen, und das führt zur Frühjahrsmüdigkeit. Um dem vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken, ist es wichtig, zu “ent-schlacken” und das Blut zu reinigen. (Das macht zB auch Spargel, weshalb er zu den einflussreichsten Frühlingsgemüsen gehört!)

Am besten geht das mit bitteren Salaten oder Gemüsen (Radicchio, Chicorée, Artischocken, …) oder auch – und für mich persönlich besonders praktisch, weil einfach – zB mit Brennesseltee oder Birkenblättersaft. Beides ist in der Apotheke erhältlich.

Birkenblättersaft dient dabei der Ausscheidung von “Schlacken” und Brennesseltee reinigt das Blut und baut es auch auf. Bei der Dauer der Anwendung verlasse ich mich gerne auf mein Gefühl. Soll heißen, ich wende es so lange an, bis ich es nicht mehr sehen kann :-)

Noch zur Erklärung: die Sprache der TCM ist sehr bildhaft, das ist natürlich nicht wörtlich zu verstehen. Wenn man sich aber darauf einläßt, kann man ein gutes Gefühl dafür entwickeln und viele Mechanismen im eigenen Körper und Leben intuitiv erfassen

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