A Dirndl, das nit krendln kann…

Geschrieben von Stefanie am 8. Juni 2010

… kriegt angeblich keinen Mann :-) So besagte es zumindest eine alte Kärntner Volksweisheit. Ob das historisch belegt ist, hab ich nicht überprüft, zumindest ist das Krendln immer noch ein wichtiges Thema für alle Kärntner, die sich auch nur irgendwie mit dem Kochen beschäftigen. Ob und wie gekrendelt wird, ob das Krendln zur “richtigen” Kärntner Nudel dazugehört oder nur für Festtage vorgesehen war und ob besagte Volksweisheit zutrifft.

Bei uns im Haus werden Kärntner Nudeln immer gekrendelt, etwas anderes läßt unsere Köchinnen-Ehre gar nicht zu. Auch alle Teilnehmer unserer Kochkurse müssen durch die Krendlschule :-) . Und damit einige junge Paare beruhigt in die Ehe gehen können, haben wir heuer gemeinsam mit dem Hochzeitsratgeber der Kärntner Regionalmedien 3 Krendlkurse verlost. Dabei bringen wir den Paaren 3 Varianten der Kärntner Nudeln sowie – am allerwichtigsten natürlich – das Krendln derselben bei. 2 von 3 sind schon gelaufen und bisher hatten wir noch keine Ausfälle – alle Teilnehmer haben sich wacker geschlagen und können zuversichtlich in ihr weiteres gemeinsames Leben blicken. Nach erfolgreichem Abschluß gibt’s nämlich auch noch das SonnleitnerSS Heiratszertifikat :-)

Für alle, die sich jetzt fragen, was das Krendln nun genau ist – es handelt sich um “das kunstvolle Formen des Nudelrandes”. Das kann man eigentlich nicht wirklich gut beschreiben – so sollte es dann auf alle Fälle ausschauen.

Die klassische Kärntner Nudel – was die Kärntner gerne als “Kärnter Kasnudel” bezeichnen, ist übrigens mit einer Fülle aus Erdäpfeln und Topfen gefüllt. Man kann in unseren Kochseminaren aber noch viele andere Varianten lernen – grundsätzlich ist beim Füllen erlaubt, was gefällt.

Hier auf alle Fälle mal unser Rezept für klassische Kärntner Nudeln.

Und hier einen Überblick über die nächsten Kochkurse – für alle anderen, die Krendln lernen wollen :-)

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Eine Antwort auf diesen Beitrag to “A Dirndl, das nit krendln kann…”

  1. [...] Heute will ich Ihnen aber noch einen zusätzlichen Grund vorstellen beim Grunwald einzukehren – das alljährliche mittlerweile schon traditionelle Nudl-Kudl-Mudl. Hä? Was ist das denn, werden Sie fragen. Kennen Sie die Kärntner Nudel oder Krapfen (wie Sie bei uns auch genannt werden)? Das ist sozusagen dass Kärntner Nationalgericht – Teigtaschen, die mit einer Fülle aus Erdäpfel, Topfen, brauner Minze, … gefüllt werden. Der Teigrand wird zum Abschluss kunstvoll gekrendelt. Sie werden in Salzwasser gekocht und mit zerlassener Butter serviert. (Stefanie hat auch schon einmal einen Beitrag über das Thema krendln verfasst – den gibt es hier.) [...]

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