Mittlerweile hab ich ja schon an vielen Stellen – so auch hier – verbreitet, wie viel Einfluß jeder einzelne schon beim Einkauf  ausüben kann. Aber zur Sicherheit noch mal: der Einsatz für unsere Umwelt fängt schon beim Einkaufen an – vor allem beim Lebensmitteleinkauf. Ist doch cool, oder? Für mich auf alle Fälle – ich esse wahnsinnig gerne und kaufe gerne ein, dass ich dabei schon “das Richtige” tun kann, finde ich super. Aber das nur so nebenbei – eigentlich wollte ich ja auf was anderes hinaus.
Ein Gebiet, das bisher immer recht undurchsichtig war, ist der Fischeinkauf. Deshalb an dieser Stelle mal eine Checkliste für den ökologischen Fischeinkauf. (Entstanden ist die vor allem mit Hilfe von WWF Österreich, wofür ich mich noch mal bedanken möchte.)
1. Wahl: heimische Fische; Am besten aus sogenannten “kleinräumigen Fischzuchten”, d.h. vereinfacht gesagt, kleinen Unternehmen. Bei uns ist das z.B. die Fischzucht Zerza in Waidegg. Deren Vorteil ist auch noch das kalte Quellwasser in dem die Fische gehalten werden. Dadurch wachsen sie langsam, was sowohl die Qualität als auch die Nachhaltigkeit verbessert.
2. Wahl: Bio-Zuchten; Davon gibt’s ja jetzt Gott sei Dank auch immer mehr. Sowohl von heimischen Fischen als auch z.B. von Garnlen und Shrimps. “Naturland” zertifizierte Garnelen kann man jetzt also schon wieder kaufen und essen – das war ja bisher nicht so. Wichtig dabei: immer auf’s Siegel achten – gut sind z.B. wie gesagt “Naturland” aber auch “Bioland”.
3. Wahl: wenn Wildfisch dann nur mit MSC-Logo. Das Marine Stewardship Council wurde 1997 vom WWF und Unilever (erstaunlich!) gegründet, um eine Lösung für das globale Problem der Überfischung der Weltmeere zu finden. Seit 10 Jahren nun ist der MSC eine unabhängige Organisation und vergibt sein Umweltsiegel an nachhaltig arbeitende Fischereien. (Gibt’s auch bei Fischstäbchen
!)
Daneben gibt’s noch ein paar Fischarten, die in keine der oben genannten Kategorien fallen, aber aus bestimmten Fanggebieten kommend, dennoch in Ordnung gehen. Details im WWF Fischführer (www.wwf.at/de/tipps) Mir persönlich ist das im einzelnen allerdings etwas zu kompliziert. Man kann den Fischführer natürlich zum Einkaufen mitnehmen, aber sehr oft findet man im Supermarkt ja nicht heraus, woher der Fisch genau kommt. Aber das bin natürlich nur ich …
So, ich hoffe, ich konnte damit etwas Erleuchtung bringen
Viel Spaß beim ökologischen Einkauf und vor allem: Viel Genuß beim Essen!
Abgelegt unter den Themen: Sonnleitners'ss, Tipps
Schlagworte/Tags: Schlagwörter: Nachhaltigkeit


























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hallo, ich werd das mit marianne besprechen und meld mich dann. lg, stef