Langlaufen im Gailtal

Februar 15th, 2012

Zuerst einmal muss ich mich ganz offiziell entschuldigen. Mein letzter Blogeintrag in der Rubrik Gailtal ist im August 2011 erschienen. Jetzt ist Februar 2012! Ich weiß! Das ist ziemlich lange! Da gibt es ohnehin keine sinnvolle Entschuldigung! Aber ich gelobe Besserung! Versprochen!

Heuer hat uns Frau Holle mit dem Schnee im Jänner ja nicht gerade verwöhnt. Wo man normalerweise schon im Dezember entlang der Gail wunderbar langlaufen kann, war es heuer eher traurig mit der Schneesituation. Na ja, das kann schon mal passieren. Die letzten Jahren waren wir da dafür sehr, sehr verwöhnt. ;-) Mittlerweile hat es aber geschneit und die Loipen sind auch im Gailtal gespurt und in sehr gutem Zustand. Und genau das will ich heute zum Anlass nehmen und ein bißchen was zu den vielzähligen Langlaufmöglichkeiten im Gailtal erzählen.

ENTLANG DER GAIL – GAILTAL Loipeneinstiege gibt es in jedem Ort. In St. Daniel (also dort wo unser Hotel steht) ist der beste Einstieg direkt an der Hängebrücke. Von der ist momentan ein Loipe (Skating und Klassisch) bis Kötschach-Mauthen (5 km) bzw. bis zum Nölblingersteg (ca. auch 5 km) gespurt. In “normalen” Jahren gibt es dann auch noch jede Menge Loipen durch die Würmlacher Felder und der Schattseite entlang. Man kann also wunderbare Runden laufen oder auch längere Langlauf-Ausflüge machen. Bei längeren Ausflügen würde ich immer empfehlen talabwärts d.h. Richtung Hermagor zu laufen – solange man eben mag. Dann in einem Ort in einem Dorfgasthof einzukehren und dann mit dem Skibus wieder zurück in den Ausgangsort zu fahren. (TIPP: Der Skibus ist kostenlos wenn man Skikleidung trägt. Ansonsten ist er kostenlos mit einer Gästekarte. Die Gästekarte gibts in Ihrer Unterkunft.) Hier gibt es den aktuellen Loipenbericht der Gemeinde Dellach.

Nachdem wir im Jänner sowenig Schnee zum Langlaufen hatten, mussten wir uns nach Alternativen umsehen. Und da haben wir zahlreiche in der näheren Umgebung gefunden. (Finde ich auch ganz spannend – vorallem auch dann wenn genug Schnee liegt und man einmal die Abwechslung sucht bzw. auch dann wenn man das Langlaufen mit einem Ausflug verbinden möchte.)

LIENZ - Dolomitengolfloipe in Lavant. Das war heuer die Lieblingsloipe meines Vaters (Willi Daberer). Sie wird beschneit und ist daher schneesicher. (Den Langlaufausflug kann man auch mit einem Shopping-Ausflug nach Lienz verbinden. Über die Einkaufsqualitäten von Lienz habe ich hier schon einmal berichtet. Hier …)

TIMAU - Fährt man über den Plöckenpass nach Italien so ist die erste Ortschaft Timau. Kurz vor Timau gibt es das “Centro Fondo Laghetti di Timau“. Hier gibt es meist sehr gute Bedingungen. (Es ist ein “Loipen-Euro” zu bezahlen. Ist aber nicht die Welt.)

WEISSENSEE – Entlang des Weissensee gibt es auch sehr schöne Loipen. Ende Jänner und Anfang Februar ist hier sehr viel los, da am See die holländische Alternative 12-Städte-Tour stattfindet. Danach kehrt wieder mehr Ruhe ein.

NASSFELD – Im weitläufigen Skigebiet des Nassfeld gibt es nicht nur viele Skipisten sondern auch einige Langlaufmöglichkeiten. Da gibt es die Nassfeld Höhenrundloipe beim Grenzübergang nach Italien – Passo Pramollo – rund um den Lago Pramollo. Auserdem gibt es noch einen Rundkurs bei der Tressdorfer Alm. Hier stehen alle Nassfeld-Loipen – wobei nur die letzten beiden in der Höhe und damit absolut schneesicher sind.

Und so guter letzt gibt es dann noch das Biathlonzentrum Obertilliach. Das verdient aber einen eigenen Blogeintrag – den ich noch diesen Winter veröffentlichen werde – versprochen. Es gibt keine Wartezeiten mehr von einem halben Jahr! ;-)

Erstes verlängertes Wochenende des Jahres

Februar 14th, 2012

Ein bisschen Zeit ist schon noch, aber man kann ja nicht früh genug mit der Planung des Urlaubs beginnen. Das erste verlängerte Wochenende beschert uns gleich der 1. Mai.

Da wir außerdem viele, viele Anfragen bezüglich eines Seminar zum Thema “Wildkräuter” erhalten haben, nehmen wir ebendieses Wochenende zum Anlass ein solches Seminar zu veranstalten. Zeitlich passt’s ja auch gut. Man muss ja auch Wildkräuter finden, die man dann verarbeiten kann :-)

Daher schon mal zum vormerken: 30. 4. Tagesseminar zum Thema “Wildkräuter” – logischerweise damit auch das einzige zu diesem Thema im Jahr 2012.

Natürlich können Sie auch nur für diesen Tag zu uns kommen und nur am Seminar teilnehmen. Wenn Sie allerdings das ganze Wochenende nutzen – also schon am 28. 4. anreisen – haben Sie erstens mehr Zeit zum genießen, 2 Tage, an denen Sie von uns bekocht werden und die Möglichkeit bei einem Kräuterspaziergang vorab die Wildkräuter selbst zu sammeln.

Wir freuen uns schon sehr darauf. Das wird ein tolles Frühlingsseminar – gesund, leicht, anregend und mit viel frischem Grün. So läßt sich der Frühling sehen!

Zumba – mit Schwung in den Frühling

Februar 14th, 2012

Wir haben im Hotel ja ein breites Bewegungsangebot. Ganz viel findet natürlich “outdoor” statt – eh klar, weil unsere Natur einfach unschlagbar ist. Da gibt es geführte Wanderungen rund ums Jahr und in allen Höhenlagen, da gibt es Nordic Walking mit unserer Vitaltrainerin Conny, da gibt es Langlauf-Unterricht und Schneeschuhtouren im Winter, da gibt es Morgenaufgangswanderungen und Sonnen-Qi-Gong im Sommer. Aber natürlich gibt es auch sehr viel “indoor” – da gibt es Yoga in unserem wunderschönen Yoga-Ruheraum, da gibt es Pilates und da gibt es unsere tägliches Morgenerwachen mal mit Meridiangymanstik, mal mit Pilates, mal mit Qi Gong, … . Ja und dann gibt es da auch was Neues! Nämlich ZUMBA!!!!!

Zumba! Das klingt nach Schwung und Rythmus finde ich! Und so ist es auch. Zumba ist ein Tanz-Fitness-Programm, das von lateinamerikanischen Musikklängen inspiriert ist. Es beinhaltet sowohl Tanz- als auch einfache Aerobic-Elemente. Bei Zumba folgt man einfach der Musik mit sich wiederholenden Bewegungen. Keine Sorge – Sie müssen weder tanzen können noch müssen Sie fit in Aerobic sein. Zumba bringt Sie zwar zum Schwitzen, ist aber ganz einfach zu Erlernen.

Mehr will ich gar nicht verraten. Heidrun macht momentan bei uns im Hotel Zumba. In der Regel gibt es jeden Samstag Nachmittag eine Stunde. Die Teilnahme ist für Sie als unserer Hausgäste kostenlos. Na also … da hält Sie doch nichts mehr von der Teilnahme ab. Einfach Urlaub buchen und dann zu Zumba anmelden. Heidrun freut sich auf Sie!

Zum Valentinstag! Kardamombirne mit Himbeeren

Februar 12th, 2012

Der Valentinstag ist schon so eine eigenwillige Erfindung. Es ist der Tag der Liebenden. Oder auch der Tag der Blumenindustrie. Auch wenn man sich gegen diese Kommerzialisierung sträubt – ein Blumenstrauß am Valentinstag hat ja schon etwas für sich. (Auch wenn es mir schwer fällt das zuzugeben. ;-) *zwinker* *zwinker*)

Aber es müssen ja nicht immer Blumen sein. Liebe geht ja durch den Magen. Und was liegt da näher als ein köstliches Rezept – was Süßes würde ich vorschlagen – für den oder die Süße!

Kardamombirne mit Himbeeren
Für 4 Personen
Zubereitungszeit 40 Minuten

2 Birnen
½ TL Zitronensaft
200 g Himbeeren tiefgekühlt
2 EL Honig
2 Kardamomkapsel oder 2 Messerspitze gemahlenen Kardamom
½ TL Stärkemehl ( z.B. Maizena )
2 Eiweiß
2 El Rohzucker
1 Tl Mandelstifte
2 Rippen Kochschokolade
1 Tl Butter

Den Ofen auf 190 °C Umluft vorheizen.

Die Birnen halbieren, mit Zitronensaft beträufeln und im vorgeheizten Ofen bissfest für ca. 15 Minuten garen. Auslegen, die Kerne entfernen und mit einem Löffel die Birne leicht aushöhlen. Das Fruchtfleisch würfelig schneiden und mit 2 El Himbeeren vermischen. Wieder in die Birne einfüllen.
Eiweiß zu Schnee schlagen, mit dem Zucker gut ausschlagen. Den Eischnee mit dem Spitzsack gefällig auf die Birnen dressieren, mit den Mandelstiften bestreuen und bei 190 °C für ca. 5-8 Minuten in den Ofen schieben, bis der Eischnee leicht Farbe genommen hat.

In der Zwischenzeit die restlichen Himbeeren mit 1 El Wasser, dem Honig und dem Stärkemehl aufkochen und anschließend mixen.

Die Kochschokolade mit der Butter schmelzen, verrühren und in Gefrierbeutel füllen, kleine Spitze abschneiden und Herzen, Punkte etc. auf die Teller dressieren. Die Himbeersauce auf den Teller geben und die überbackenen Birne aufsetzen.

Also am Besten gleich mal ausprobieren! Schmeckt super gut! (Ich habe es schon getestet. MMMHHH!!!)

Skigebiet Kötschach-Mauthen

Februar 10th, 2012

Ja, es gibt auch in Kötschach-Mauthen selbst ein Skigebiet. Groß ist es nicht, aber für Familien mit Kindern und Anfänger bestens geeignet. Es gibt 2 Lifte – einen Doppelsessellift und einen Schlepplift. Ach ja, und für die ganz Kleinen einen Tellerlift.

Für anspruchsvolle Schifahrer ist das möglicherweise zuwenig. Der Vorteil ist hier aber, dass die Pisten nicht so überlaufen sind. Auch für einen lockeren Schitag ist man hier genau richtig. Man kann ja z. B. für einen anspruchsvollen Tag aufs Naßfeld fahren (da ist man auch in 20 min von Kötschach aus) und für einen ruhigeren Nachmittag in Kötschach bleiben.

Bestens präpariert sind die Pisten auf alle Fälle, da lassen sich die Zuständigen nichts nachsagen :-) Auch für’s leibliche Wohl ist gesorgt, auf der Kötschacher Seite gleich beim Lift findet man das “Budile” und auf der Laaser Seite die Ödenhütte.

Ich bin früher Snowboard gefahren und dafür hab ich Kötschach immer perfekt gefunden, viel Platz und Möglichkeiten zum carven. War immer ein Riesenspass! Es lohnt sich also auf alle Fälle.

Außerdem: was einerseits das große Problem ist, ist für die Schifahrer selbst natürlich super. Die Kötschacher Seite liegt zum größten Teil in der Sonne – blöd bei Schneemangel, super für die Sportler :-)

Mit Leichtigkeit in den Frühling

Februar 10th, 2012

Geht es Ihnen ähnlich wie mir? Immer um diese Zeit – also so Mitte Februar – habe ich das Bedürfnis mit etwas zu “erleichtern” – aufräumen, ausmisten, mehr Bewegung und Leichtigkeit in der Ernährung. Das hat weniger mit Abnehmen zu tun (ok, auch ein bisschen :-) ), aber der Körper verlangt nach der Dunkelheit des Winters jetzt doch wieder frischeres, frühlingshafteres.

Laut Traditioneller Chinesischer Medizin beginnt der Frühling auch schon am 14. Februar (Valentinstag). Ich hab ja schon mehrfach erwähnt, dass es durchaus Sinn macht, sich jetzt die eigene Ernährung wieder mal genauer anzuschauen, um von einer Winter- auf eine Frühlingsküche umzustellen. Im Winter darf’s ruhig etwas deftiger sein – Geschmortes, Hülsenfrüchte, Getreidegerichte (Ritschert) usw. alles coole Sachen im Winter. Aber irgendwann ist ja auch mal wieder genug und man bekommt Lust auf Frisches. Gut sind jetzt z.B. Bittersalate wie Chicorée oder Rucola. Bitter leitet aus, das hab ich ja auch schon mal erwähnt. Nach der deftigen Winterkost ist es jetzt Zeit im Körper angesammelte “Schlacken” abzubauen und auszuleiten. Das ist ein hervorragendes Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit. Unterstützen kann man das noch mit Brennesseltee oder Birkenblättersaft (bitte Birkenblättersaft in der Apotheke kaufen – ich hatte da schon die abenteuerlichsten Anfragen!).

Wichtig dabei: machen Sie am besten eine Art Kur z.B. mit Brennesseltee, das heißt mal 10 Tage morgens Brennesseltee trinken (zuviel ist auch nicht gut!) und dann wieder mal ca. 1 Woche aussetzen. Ich halte das wie folgt, ich höre auf, wenn ich den Brennesseltee schon nicht mehr sehen kann :-) das sind bei mir ca. 10 Tage. Und wenn ich’s mir dann wieder vorstellen kann, fang ich einfach wieder an.

Mit diesen Überlegungen im Hintergrund haben wir auch das Seminarthema für den Februar gewählt. Das lautet nämlich “Suppen, Pasta & Fisch”. Suppen sind in dieser Zeit ja wirklich ideal – eigentlich immer, wenn man seine Verdauung etwas entlasten will, aber besonders um diese Zeit eignen sie sich hervorragend, um mehr Leichtigkeit und Bewusstheit ins Spiel zu bringen. Es gibt wirklich nichts besseres, als am Abend eine gute Suppe – nicht zu spät. Das wirkt Wunder für den Schlaf und das Wohlbefinden am nächsten Tag!

Klar es gäbe auch die Möglichkeit, das Abendessen komplett wegzulassen, aber das ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit – momentan zumindest. Dazu esse ich einfach zu gerne. :-) Suppen sind da perfekt, man ist satt aber nicht zu schwer belastet – vorausgesetzt man wählt die richtige Suppe (Knoblausuppe mit viel Rahm ist hier nicht gemeint :-) ).

Bei Pasta gilt für uns das gleiche, wobei das für uns natürlich bedeutet entweder Pasta mit VIEL Gemüse oder selbstgemachte Pasta. Die Überlegung bezieht sich weniger auf Spaghetti mit Bolognese-Sauce aus der Packung. Nudeln (evt. Vollkorn-Nudeln – muss meiner Meinung nach aber gar nicht immer sein) mit Gemüse sind gesund und ebenfalls leicht, bei selbstgemachter Pasta kommt dazu, dass man da meist gar nicht soviel essen kann, weil man nicht soviel macht :-)

Den Fisch nehmen wir dazu, um unsere Gerichte aufzupeppen – bringt noch ein bisschen Spass und Lust mit rein. Fisch ist einfach immer gut :-)

Wir behandeln das Thema am ausführlichsten in unserem 2-Tagesseminar vom 16. – 19.2.
weitere freie Plätze gibt’s noch am 25. 2 – das ist ein Tagesseminar MIT Übernachtung (€ 199,00)
und am 3. 3. – ebenfalls MIT Übernachtung.

Also schnell buchen und mit Leichtigkeit in den Frühling starten!

Vegetarische Bratwurst mit Erdäpfelpüree

Februar 2nd, 2012

Teil 2 meines “Fleisch-Ersatz-Produkte-Experiments” – vegetarische Bratwurst. Schaut in der Verpackung ziemlich wie eine normale Wurst aus. Als ich sie dann in der Hand hatte, habe ich allerdings festgestellt, dass außen rum einfach Plastik ist. Das muss man also vor dem Braten auspacken und “janz wichtig” wegwerfen – kann man nicht mitessen.

Hatte ich mir vorher nicht überlegt – Tierdarm ist ja nicht wirklich vegetarisch. Ich weiß nicht, was ich gedacht habe, vermutlich gar nichts. Zum Glück hab ich – ausnahmsweise – das Kleingedruckte auf der Rückseite gelesen. Also Wurst aufschneiden, auspacken, Verpackung wergwerfen.

Die Wurst läßt sich dann ganz normal braten, schaut dann zwar ein bisschen anders aus, aber sonst … nichts auffälliges. Aber Halt, da ist er wieder, ein ungewohnter Geruch, der mir auch schon beim “Vleischkäse” aufgefallen ist. Ein bisschen wie Käsetoast also gebratener Käse, warum das wohl so ist? Der fällt mir dieses Mal schon etwas negativ auf. Klar in Wirklichkeit ist das ja auch ein anderes Produkt als Bratwurst. Das kann ja dann nicht ganz genau so aussehen und riechen. Andererseits wenn’s anders ist, was ist dann der Sinn? Will ich mich daran gewöhnen?

Erstmal egal, Erdäpfelpüree (mit Sojamilch und Olivenöl) hab ich schon fertig, etwas Senf dazu und losprobieren. Die Konsistenz ist – wie beim Vleischkäse auch etwas fester als erwartet. Die äußere, angebratene Schicht wird sehr schön kross – sehr kross sogar, mein nicht wirklich scharfes Messer tut sich schwer :-) . Auf der Verpackung steht “mit Majoran”, das war für mich schon wichtig. Erstens liebe ich Majoran und zweitens gibt’s Gerichte da muss er einfach dabei sein z.B. Bratwurst, Rösterdäpfel, Blutwurst. Leider ist nicht soviel drin wie ich mir erhofft habe. Ich mag’s gerne, wenn man den Majoran richtig rausschmeckt, dass ist hier nicht der Fall. Außerdem tue ich mir auch mit der Konsistenz zunehmend schwer – vor allem in Zusammenhang mit der Erinnerung an den Bratgeruch …

Ich hab allerdings vor weiter zu probieren – eine Wurst hab ich auch noch. Und die werd’ ich vermutlich in Scheiben schneiden und dann braten – vielleicht da noch mehr Majoran zufügen. Dann vielleicht auf ein Stück dunkles Brot mit Senf und ein paar Gurken dazu. Ist mir gerade eingefallen – klingt aber nicht schlecht. Mal schauen …

Bohnen-Lauchgemüse mit “Vleischkäse”

Januar 30th, 2012

Vegane Ernährung fasziniert mich. Nach der Lektüre von Jonathan Safron Foers “Tiere essen” war ich noch total dagegen. “Das geht ja gar nicht”, “Fleisch essen ist ja was ganz natürliches”, “Dann bekommt der Körper ja zuwenig Eiweiß”. Alle möglichen Gegenargumente fielen mir ein und ich hab’s damit auch abgehakt, aber es blieb ein gewisses Unbehagen. Ich hatte das Gefühl, nicht so ganz ehrlich zu mir selbst zu sein. Der Gedanke: “Sind das nicht alles nur Ausreden?”, wurde immer dringlicher.

Dann bin ich über Empfehlungen im Internet auf “Veganist” von Kathy Freston gestossen, und habe mir – nachdem ich es gelesen hatte – vorgenommen, eine vegane Woche auszuprobieren. Das ist jetzt schon einige Wochen her, im Moment bin ich also von veganer Ernährung weit entfernt :-) Diese Woche hat mir aber einfach wahnsinnig gut getan – vor allem, dass ich keine vegane Schokolade zu Hause hat, war ein gigantischer Vorteil :-) Seitdem recherchiere und lese ich viel darüber, ich suche noch nach der für mich besten Möglichkeit. Ich weiß auch noch gar nicht, ob das wirklich eine reine vegane Ernährung wäre. Im Moment finde ich es gut und wichtig für mich vieles auszuprobieren und zu lesen. Sehr zu empfehlen übringen auch – Atilla Hildmann.

Eine Sache steht schon mal fest: Ich will meine Ernährungsentscheidungen nicht auf Kosten anderer ausleben. Will sagen, wenn andere für mich kochen z.B. wenn ich in der Firma esse, sollen die sich keine Gedanken darüber machen müssen. Betreffen kann das also nur, was ich mir selbst koche – auch noch genug zu tun ….

Frage 2 momentan – können Fleischersatzprodukte wirklich Fleisch ersetzen? Übrigens, wussten Sie, dass Soja für die Tofuproduktion in Europa auch zum größtenteil in Europa angebaut wird? Schon mal gut zu wissen, oder?

Mein erstes Testobjekt: “Vleischkäse” – ein Weizeneiweißprodukt. Verwendet wird also nur das Eiweiß aus dem Weizen. Das ist jetzt nichts neues, entstanden ist diese Variante (der Gluten-verwendung nicht der Vleischkäse!) in buddhistischen Klöstern. Die Mönche sollten sich nämlich auch vegetarisch ernähren. Soja (Tofu) und Gluten (Seitan) sind auch bei uns die Hauptersatzprodukte für Fleisch und Fisch.
Was mir nicht so gut gefällt ist die sonstige Zutatenliste: Raucharoma, Stabilisatoren, Antioxidantien. Gut keine E-Nummern – auch schon mal was!

Zu kaufen gibt’s sowas sicher in jedem Reformhaus und bei uns mittlerweile sogar im Supermarkt! Zubereitet wird er gleich wie gewöhnlicher Fleischkäse, kann also auch angebraten werden. Fürs erste Mal hab ich einfach nur Streifen auf das heiße Gemüse gelegt.

Hm, muss zugeben – für mich hätt’s das jetzt nicht gebraucht. Ich liebe Bohnen und Lauch auch ganz ohne Fleisch. Die Konsistenz war jetzt auch etwas härter, mal schauen, ob sich das ändert, wenn der “Vleischkäse” gebraten wird. Auch der Geschmack ist anders – klar.

Überzeugt mich noch nicht. Aus der momentanen Sicht wär’s für mich immer noch besser, bei den Sachen, die ich mir selbst koche vegan zu bleiben und auf Ersatzprodukte zu verzichten. Ich hab allerdings noch 2 Testobjekte zu Hause – mal schauen, was die bringen…

PS: Bohnen-Lauchgemüse

Lauch in Streifen schneiden. In Olivenöl anbraten , mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen. Gekochte Bohnen zufügen, mit etwas Milch aufgießen und einkochen lassen.
Die Milch muss nicht unbedingt sein, aber sie macht das Gemüse schön “mollig” – auch ohne Rahm!

Kebap essen in Lienz

Januar 26th, 2012

Folgende Problemstellung: wenn man nicht allzu weit von Kötschach-Mauthen aus fahren will, um ins Kino zu gehen, geht sich nur Lienz aus – 1/2 Stunde fahrt im Gegensatz zu 1 Stunde nach Spittal oder Villach. Ich gehe auch lieber am Nachmittag (nicht am Abend) ins Kinos – muss ja sonst immer abends arbeiten und genieße es an meinen freien Tagen sehr, wenn ich früh zu Hause bin.

Danach wollen ich und meine Freunde aber schon noch was essen, aber eben auch nicht lange dafür brauchen. Und Pizza soll’s auch nicht sein – das vertragen wir am Abend nicht so gut. Wir sind halt auch keine 18 mehr :-)

Ich weiß, man kann auch alles “über-denken” :-) Zuerst haben wir das bei McDonalds gelöst, das ist aber ja nun nicht wirklich befriedigend. Satt und glücklich geht auch anders … Nächste Variante: Sushi essen – war auch eine Zeitlang lustig, aber ich brauche Abwechslung.

Nun wurde uns ein Kebap-Laden schräg gegenüber vom Kino empfohlen. Ich hatte auch erst einmal Kebap gegessen, man hört ja so schräge Sachen, was da alles drin wäre … Aber wenn Barbara (Pirker) uns das wärmstens empfiehlt, geben wir da schon was drauf. Sie ist nicht unbedingt als unkritisch zu bezeichnen. Gut für uns!

Ich muss gestehen, ich weiß nicht wie der Laden heißt. Er liegt wie gesagt dem Kino schräg gegenüber an der Isel. Ist recht klein, aber im Sommer kann man auch draußen an der Isel sitzen – echt nett. Außerdem immer sehr freundlich und sauber. Und die Eigentümer sind super-nett – wirklich, ein Traum!!! Der Chef ist außerdem echter Bier-Freak und importiert immer spannende belgische Biere. In Belgien gibt’s in der Richtung ja alles. Ich hatte schon Bananenbier, Kirschbier, Schokoladebier – alle wirklich toll. Außerdem sind die meistens wahnsinnig stark :-) Auch Duff-Bier gibt’s manchmal – für alle Simpson-Fans.

Aber eigentlich sind wir ja zum Essen gekommen – und das war echt, echt gut. Schaut sehr schön und frisch aus und schmeckt echt gut. Macht, im Gegensatz zu McDonalds, auch satt und glücklich :-)

Klar, ist Fast Food, und wo das Fleisch her kommt, weiß ich auch nicht … das stimmt schon. Das kann man auch nicht wegargumentieren. Ins Kino zu gehen war und ist für mich allerdings immer mit einem Ausstieg aus der “Realität” verbunden. Dafür mach ich’s ja auch, mal abschalten, Gehirn ausschalten, nicht nachdenken … Danach steig ich mit frischem Kopf, erholt und entspannt wieder ein. Und danach noch was unkomplizierte, was ganz anderes zu essen – das gehört irgendwie dazu. Außerdem freu ich mich immer, dort zu sein. Die sind alle sooooooo nett. Und es macht Spass, zu schauen, welche neuen Bier es gibt und die auszuprobieren!

Winterschlussverkauf in der Genusswerkstatt

Januar 25th, 2012

Das Seminarjahr 2011 war für uns und, ich glaube, auch für unsere Seminarteilnehmer ein großer Erfolg. Die neue Seminarküche kommt einfach wirklich gut an. Nicht nur dass sie super-schön geworden ist. Der Ablauf eines Kochseminars ist dort einfach um einiges angenehmer.

Wir starten mit einem kleinen Vortrag – keine Angst, dauert nicht ewig :-) Macht sich aber gut, weil wir uns dann alle gemeinsam noch mal auf das Thema des bzw. der Tage einstimmen können. Das hat besonders für die Teilnehmer einen großen Vorteil: sie bekommen einen weitaus besseren Überblick über die Rezepte und über die Zusammenhänge des gekochten Menüs. Außerdem sieht in der kleineren Küche jeder jeden. In der großen Restaurantküche war zwar mehr Platz, dafür wußte der eine oft nicht, was der andere gerade macht. Wir haben da oft die Erfahrung gemacht, dass unseren Gästen einiges entgeht. Das ist natürlich nicht gut.

und … der Zeitdruck ist auch geringer. Das betrifft natürlich hauptsächlich uns selbst – ist aber auch nicht unwesentlich :-)

Zum Dank für die großartige Annahme und das tolle erste Jahr, starten wir jetzt erstmals mit einem “Winterschlussverkauf in der Genusswerkstatt”. Die Aktion läuft von jetzt bis zum 29. Februar (2012 logischerweise :-) ). Wenn Sie innerhalb dieses Zeitraums ein Seminar aus dem Frühlingsquartal (bis einschließlich 28. April) buchen, schenken wir Ihnen 25 % Rabatt!

Das bedeutet ein Tagesseminar OHNE Übernachtung kostet dann nicht mehr € 220,00 sondern nur mehr € 165,00.

Tagesseminar MIT Übernachtung € 199,00 statt € 265,00

2-Tagesseminar € 487,50 statt € 650,00

Für alle Unentschlossenen – warum ich glaube, dass Sie ein Kochseminar bei uns besuchen sollten:

1. das allerwichtigste – Sie bekommen haufenweise neue Rezepte!
2. was uns ganz wichtig ist – Sie kochen aktiv mit! Was man verstehen bzw. lernen will, muss man auch im wahrsten Sinne des Wortes be-greifen!
3. nebenbei und ohne großen theoretischen Anteil vermitteln wir Ihnen Wissenswertes über unsere Ernährung. Wie können wir uns gut und verantwortungsvoll ernähren, ohne ständig nachdenken zu müssen.
4. wir geben Tipps für’s eigene Wohlbefinden. Aus unserer Erfahrung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin haben wir die besten Alltagstipps destiliert und geben Sie jahreszeitenbezogen an Sie weiter.

Sie verlassen unser Haus also gestärkt an Leib und Seele, mit viel Inspiration und vielen neuen Ideen!

Also, am besten nicht lange zögern – die Termine und Themen finden Sie auf unserer homepage. Wir freuen uns auf viele neue & “alte” Seminarteilnehmer, auf tolle Gespräche und auf viele neue Erfahrungen”