… oder wie man in 24 Stunden aus einem Hotel eine Großbaustelle macht.
Sonntag 10 Uhr – rund 70 Gäste sitzen an ihren Frühstückstischen, lassen sich im NaturSpa verwöhnen oder drehen eine Runde im Quellen-Entspannungsbad. Ganz normaler Hotelbetrieb. Hinter den Kulissen beginnt die “Umbau-Maschinerie” aber langsam zu laufen. In der Küche macht sich der erste Putztrupp schon ans Werk und auch die Etage scharrt in den Startlöchern.
Sonntag 15 Uhr – die meisten Gäste sind bereits abgereist. Einige nutzen den Tag und bleiben noch länger im Haus. Noch ein Besuch in der Waldsauna oder in der Hamam-Oase. Herrlich so ein Urlaub! Im Hintergrund ist die Küche bereits komplett geputzt und bereit für den “Frühlingsschlaf”. Ich habe damit begonnen die letzten Ordner im Büro zu stapeln und die Rezeption trifft die letzten Vorbereitungen den großen Umzug.
Sonntag 17 Uhr – das Haus ist fast menschenleer, die Rezeption ist gepündert, der Haupteingang ist kaum noch zu erkennen. Ich schwenke einige etwas wehmütige Blicke durch die Räume und freue mich gleichzeitig schon auf die bevorstehenden Neuerungen.
Montag 7 Uhr – das Rezeptionsteam ist als erstes im Haus. Nach einem kurzen Frühstück beginnt ein anstrengender Tag. Das Haus füllt sich langsam. Diesmal nicht mit Gästen, sondern mit “Bauhelmen”. Der Bagger rollt an. Während hinter dem Haus der Bagger loslegt, wird im Haus noch ausgeräumt. Die Zimmer im dritten Stock werden leer geräumt, die Rezeption und die Büros übersiedeln in die Kärntner Stube, Trennwände werden aufgestellt.
Montag 14 Uhr – die Telefonanlage und die Computer laufen alle wieder. Hinter dem Haus steht der Kran und der Bagger ist immer noch fleißig am Werk. Die Schutthaufen beginnen sich schon zu türmen …
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